Tradition, eine Trompete und eine Prise Theater
Annekes Geschichte
Tradition, eine Trompete und eine Prise Theater
Im Lager, auf einem Pferd, im Stall. Oder irgendwo dazwischen. Anneke ist gerne in Bewegung. Schon immer. Ihre Reise mit Niverplast begann vor fünfzehn Jahren – aber der eigentliche Anfang lag bei den Pferden. Und einem Proberitt durch den Sandkasten.
So fing es an: Anneke kümmerte sich um die Pferde von Gerrit Jan. „Eines Tages sagte er: ‚Bald wird eine Stelle in der Logistik frei. Wäre das etwas für dich?‘ Ich sagte: ‚Klar, aber ich habe keine Ahnung von Metall.‘“ Sie bekam den Job. Mitarbeiterin Nummer 65. Damals gab es keine einzige Frau auf der Fläche. „Daran mussten sich erst mal alle gewöhnen“, sagt sie mit einem Lächeln. „Die Männer, meine ich.“
Einfach machen
Wie viele Kolleginnen und Kollegen begann auch Anneke damit, einfach anzupacken. Waren annehmen, Pakete vorbereiten, Kundenfragen beantworten, LKWs entladen. „Man krempelt die Ärmel hoch. Und wenn man nicht weiß, wie etwas geht, fragt man eben. Oder man probiert’s einfach. Meistens ist man schneller fertig, als wenn man auf eine Erklärung wartet.“
Heute leitet Anneke das Lager. Sie stellt Teile für Techniker bereit, kümmert sich um Arbeitskleidung, beantwortet Fragen und betreut die Samstagshelfer. Und ja, manchmal räumt sie auch Dinge weg, die keiner mehr identifizieren kann. „Typische Lagerarbeit.“
„Was mir am meisten Spaß macht? Kein Tag ist wie der andere. Wir sind ein gutes Team. Wir lachen viel, helfen einander und probieren Dinge aus. Wenn etwas nicht funktioniert – dann weiß man das auch.“
Nach der Arbeit: Stiefel an
Pferde gehören immer noch fest zu Annekes Alltag. Morgens bringt sie sie nach draußen. Nachmittags reitet sie mit ihren Töchtern und hält den Stall in Schuss. Kein Trend. Einfach Teil des täglichen Lebens.
Reitkleidung inklusive
„Früher hat Gerrit Jan selbst mitgemacht, also mussten die Pferde topfit sein. Man ritt durch Gegenden, in die man sonst nie kommen würde. Über Felder, durch Gräben, den Hunden hinterher. Alle im Jagd-Outfit: roter Frack, weiße Reithosen, schwarze Stiefel. Mit Trompetensignalen unterwegs und natürlich dem Sherry-Stopp auf halber Strecke. Ein echtes Erlebnis.“
Freiheit funktioniert
Arbeit und Pferde unter einen Hut zu bringen, erfordert Flexibilität. Und die gibt es bei Niverplast. „Ich arbeite in Teilzeit. Wenn ich mal früher los muss, spreche ich das ab und hole es später nach. Hier denkt man in Lösungen. Das funktioniert.“
Miteinander, füreinander
Was macht Niverplast besonders? „Die Kultur. Die Freiheit. Das Vertrauen. Und vor allem das Team. Wir haben in kurzer Zeit viel erreicht. Darauf sind wir stolz. Weil wir es gemeinsam geschafft haben. Miteinander, füreinander. Und wenn es mal schwierig wird, machen wir einfach weiter. Das klappt seit fünfzehn Jahren.“
