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Renés Geschichte

Projektmonteur, Gitarrenliebhaber und Meister der Improvisation

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Renés Geschichte

Projektmonteur, Gitarrenliebhaber und Meister der Improvisation

Gib René eine Situation, die ein wenig anders ist, etwas, das nicht wie geplant verläuft, und er fühlt sich wie ein Fisch im Wasser. Keine Panik, eher der Drang, es zu lösen. „Manche machen einen Schritt zurück, wenn es spannend wird. Ich gehe einen Schritt näher heran.“ Er ist seit Mai 2011 Projektmonteur bei Niverplast. Und nein, er zählt die Jahre nicht, aber zufällig sind es vierzehn.

Die Automobilwelt

René begann in der Automobilwelt. Mit Werkzeugen konnte er umgehen, aber all der Aufwand drumherum kostete ihn Energie. Nachdem er eine Anzeige auf einer Jobbörse geschaltet hatte, erhielt er einen Anruf von Jan Manenschijn. Es war ein Sprung ins kalte Wasser, denn die Projektabteilung stand noch ganz am Anfang. Viele Jahre später ist seine Arbeit immer noch nicht in Stein gemeißelt. Und genau das ist der Grund, warum er geblieben ist.

Es zum Laufen bringen

„Projekte? Sie erfordern Schärfe. Man kommt in eine Situation und sie ist doch etwas anders als erwartet. Dann passt man sich an und löst es. Einmal waren wir schon auf halbem Weg nach Österreich, als wir eine E-Mail bekamen: ‚Der Kunde ist noch nicht ganz bereit.‘ Dieses ‚noch nicht ganz bereit‘ war eine Untertreibung. Es gab nichts. Wir haben alles direkt vor Ort gemeinsam gelöst. Einfach kreativ sein und durchziehen.“

Reisen gehört dazu. Und ja, körperlich ist es anstrengend. ‚Nur schnell eine Maschine aufstellen‘ klingt es, aber es erfordert Erfahrung, Kraft und Überblick. Trotzdem reist René gerne: „Eine kleine Aufgabe, bei der Erfahrung zählt? Her damit.“

Eine Tätowierung mit Geschichte

Auf Renés Arm prangt ein großes, farbenfrohes Tattoo: eine klassische Rock-’n’-Roll-Gitarre, beschützt von einem Drachen. Das ist kein Zufall. „Meine Mutter stand auf Rock-’n’-Roll, das tut sie heute noch. Wir haben LPs gehört, Radiosendungen verfolgt. Musik aus den Jahren 1955 bis 1965, das ist meine Lieblingszeit.“ In den achtziger Jahren, in denen René aufwuchs, erlebte diese Musik ein Comeback. „In der Fernsehsendung Toppop sah ich die Band Stray Cats. Mit Tattoos, mit dieser Gitarre. Da dachte ich: Die will ich auch. Zuerst kaufte ich eine Kopie, später das Original. Eine Gretsch aus den fünfziger Jahren. Es ist eine wunderbare Gitarre. Sie spielt sich nicht nur großartig, sie klingt auch fantastisch und sieht dazu noch hervorragend aus. In den fünfziger Jahren spielten auch einige Größen darauf.“

Unbezahlbar

Zu seinem 12,5-jährigen Niverplast-Jubiläum wollte René kein BBQ und kein Gemälde. Inge fragte: ein Tattoo dann? Das war eine brillante Idee. Das Design entwickelte er zusammen mit einem bekannten Tätowierer. Gitarre, Drache, alles passte. „Ich sagte zu ihm: ‚Die Rechnung geht an meinen Chef.‘ Der Tätowierer sah mich an, als hätte er sich verhört. ‚Was haben Sie gesagt?‘“ Lachend: „Dieser Blick war unbezahlbar. So etwas hatte er noch nie erlebt.“

Weiterdenken

„Bei Niverplast geht man davon aus, dass du selbst am besten weißt, was du brauchst. Der Chef vertraut darauf. Und das funktioniert. Natürlich, manchmal geht etwas schief. Aber das ist überall so. Man arbeitet mit Menschen. Alles lässt sich lösen, solange man weiterdenkt.“


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