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Die Geschichte von Inge

Für alles zu haben – außer für Unsinn

Passie dr bie | Inge

Inges Geschichte

Für alles zu haben – außer für Unsinn

Wenn du nach Inge suchst, wirst du sie wahrscheinlich in Aktion sehen. Entweder im Büro oder auf dem Handballfeld. Offiziell ist sie seit 2009 bei Niverplast, aber ihre ersten Schritte machte sie schon 2006 – als Skilehrerin auf einer Firmenreise. Heute, fast fünfzehn Jahre später, ist sie immer noch dabei. Das sagt doch alles.

Tüten, Forderungsmanagement und Feiern

„Ich habe im Marketing angefangen“, erzählt Inge. „Ich habe sogar eine Zeit lang Tüten verkauft. Aber Verkäuferin bin ich nicht – andere können das besser.“ Zum Glück kam dann etwas, das perfekt zu ihr passte: das Forderungsmanagement. „Überraschenderweise hat mir das richtig Spaß gemacht. GJ sagte: ‚Probier’s doch einfach aus.‘ Und es hat funktioniert.“ Ab da ging alles schnell. Mehr Maschinen, mehr Kunden, mehr Arbeit. Gemeinsam mit Daniël entwickelte sie ein System für mehr Struktur. Sie übernahm außerdem das Fehlzeitenmanagement und die Organisation von Firmenfeiern und Jubiläen.

Oft war sie bei den Feiern selbst mit dabei und holte ihr ganzes Handballteam, um die Bar zu übernehmen. „Die Handball-Mädels haben immer mitgeholfen. Und das tun sie heute noch.“

Einfach mal ausprobieren

Mit den Jahren wuchsen ihre Aufgaben mit dem Unternehmen. Es entstanden Teams, die Rollen wurden klarer. Inge wechselte in die Projektverwaltung des Teams System Integration. „Was ich hier wirklich schätze? Man wird nicht in eine Schublade gesteckt. Wenn dich etwas interessiert, darfst du es einfach ausprobieren. Und wenn’s nichts für dich ist? Dann hast du es wenigstens versucht.“

Was sie bei Niverplast besonders berührt? „Die Menschen. Die Atmosphäre. Die Freiheit. Hier stellt sich niemand über andere. Das macht vieles einfacher. Und die Maschinen… die sind so clever durchdacht. Es ist beeindruckend zu sehen, wie in unserer Halle eine Verpackungslinie aufgebaut wird – und sich bewusst zu machen, dass irgendwo auf der Welt ein Kunde sich darüber riesig freut.“

Trainerin, Mutter und Kollegin

Als Inge Mutter wurde, passte sie ihre Arbeitswoche auf einen Wechsel zwischen vier und drei Tagen an. „Das klappt super. Und wenn ich mal etwas verschieben muss, ist das nie ein Problem. Dieses Vertrauen ist einfach da.“

Auch auf dem Handballfeld blieb sie aktiv. „Ich trainiere und betreue jetzt das Team meiner ältesten Tochter. Mädchen zwischen 9 und 11 Jahren. Viel Lärm, viel Energie – aber so viel Spaß. Wenn eine ein Tor wirft, wird gefeiert. Und das gemeinsam mit der eigenen Tochter zu machen? Das ist kaum zu toppen.“



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